teddybaerly-kleinIch als Therapiekater bin ja ausgebildet in Menschenkommunikation. Das ist eigentlich ganz einfach. Also, wenn ich Futti will, dann setz ich mich vor mein Futternapf – extrem hungerleidend – und denke einfach ganz doll an mein Menschlein. Eine arme Wurst ist das, denn die bekommt sofort ein riesig schlechtes Gewissen und schwupps ist die da. “Armer kleiner Kater hast ja noch gar nichts zu futtern”. Je hungerleidender man aussieht, desto schlechter das Gewissen und desto leckerer das Futti 😉

Oder wenn ich mal wieder keine Lust habe, mir die Stirn anzubrettern an dieser dämlichen Katzenklappe…. mensch, wer baut die Dinger bloss so klein und viereckig, dass wir dann draußen quadratisch praktisch gut ankommen und unseren Körper und unser Fell erst einmal wieder in Form bringen müssen…

ups, zurück zum Thema…. wenn ich also keine Lust habe, durch die Katzenklappe zu gehen, setze ich mich vor die Terrassentür und singe (nicht tanzen) den sterbenden Schwan. Das zieht sofort, das ist Reflex…. Menschlein springt sofort auf und öffnet die Tür. Noch besser ist es beim reinkommen. Setzt Dich vor die Tür und starre Menschlein an. Bist Du noch nicht ganz so fit in Menschenkommunikation kannst Du auch ein klägliches “mau” dazu nehmen. Aber nur ein leises klägliches, kein langes nerviges….das zieht nicht… dann kommt von drinnen: “Geh durch Deine Katzenklappe, mich erziehst Du nicht”. Aber leise und kläglich wirkt immer um den “kümmer-Dich-sofort-um-ihn-Reflex” bei Menschlein anzusprechen.

So, das war der erste Teil der Menschenkommunikation und -erziehung. Ich muß mich nun ausruhen. So ein Katerleben ist extrem anstrengend. Bis bald – euer Teddybaerly

Menschenkommunikation und -erziehung Teil I

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