Vor einiger Zeit habe ich berichtet, dass unsere Momi an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose oder auch SDÜ) erkrankt ist und nun Medikamente nehmen muss. Die Therapie gestaltete sich bei Momo sehr schwierig und meine Recherchen ergaben, dass Momo kein Einzelfall ist.

Als wir die Diagnose Schilddrüsenüberfunktion bekamen, war ich sehr positiv und dachte, das wird schon alles wieder gut werden. Angeblich kann man nämlich eine Schilddrüsenüberfunktion (SDÜ) bei Katzen sehr gut medikamentös einstellen. Das ist auch sehr wichtig, denn der Stoffwechsel läuft bei der SDÜ auf Hochtouren. Das Herz rast, die Nieren und anderen Organe laufen auf Hochtouren und auch der Blutdruck ist zu hoch. Das ist für die Organe sehr schädlich und verbraucht viel Energie, weswegen die Tiere trotz guten Appetits abnehmen. Herz, Leber und Nieren können großen Schaden nehmen.

Das Blutbild von Momo aber sah sehr gut aus. Ich wußte zwar, dass eine Schilddrüsenüberfunktion auch eine Nierenerkrankung maskieren kann, aber warum ausgerechnet bei uns? Tja, falsch gedacht. Die letzten vier Monate waren nicht einfach, denn es war so schwer, das richtige Medikament und die richtige Dosierung für Momo zu finden.

Thyronorm

Zunächst bekam Momo einen Saft der Thyronorm heißt und ich sollte ihr 2 mal täglich 2,5 mg (0,5 ml) davon geben. Momo ist eine sehr sensible Katze, auch was Futter und Medikamente angeht und deswegen gab ich ihr intuitiv erst einmal nur die Hälfte der durch den Tierarzt verordneten Dosis mit 2 mal täglich 1,25 mg. Zum Glück, denn meine kleine Maus schlief davon viel und wurde innerhalb kurzer Zeit ganz apathisch. Ich zog sie mit ihrem Deckchen unter dem Bett heraus (ihr damaliger Lieblingsplatz als sie krank war), aber sie reagierte überhaupt nicht mehr. Es war furchtbar und ich dachte, meine kleine Maus wird das nicht überleben.

Sie wachte dann auf, aber war ganz verwirrt und fressen wollte sie ab da auch nicht mehr. Nur noch schlafen. Nach Rücksprache mit der Tierarztpraxis sollte ich Thyronorm für ein paar Tage aussetzen und danach mit der höheren Dosierung noch einmal von vorn beginnen.

Provozieren nennt man das, damit Momo sich an das Medikament gewöhnt. Das habe ich natürlich nicht gemacht und sofort den Tierarzt gewechselt, aber niemand glaubte mir, dass es ihr von dem Medikament so schlecht ging (ich habe das doch gesehen).

Das neue Blutbild zeigte nach der Gabe von Thyronorm dann auch noch sehr schlechte Nieren-, Leber- und diverse andere Werte an. Der T4-Wert war noch immer hoch.

Felimazole

Momo bekam nun Felimazole Tabletten (extra für Katzen), aber auch die hat sie überhaupt gar nicht vertragen. Sie wurde wieder zunehmend apathisch, fraß nicht mehr, hatte starken Juckreiz und bekam so merkwürdige Anfälle im rechten Hinterbein – sie schüttelte es immer aus. Ich setzte die Tabletten ab und recherchierte im Internet, dass die Verträglichkeit von Felimazole auch bei anderen Katzen nicht besonders gut ist. Aber was tun?

Ich saß dann stundenlang am Laptop und habe recherchiert und die Webseite der Berliner Stadtkatzen e.V. gefunden, die ähnliche Erfahrungen gemacht, aber auch Lösungen und Alternativen gefunden haben. Ich saugte die Informationen förmlich ein und mit meinem neuen Wissen bin ich ohne Momo zu der neuen Tierärztin gefahren, wo ich leider nur eine Vertretungsärztin antraf.

Diese wies mich darauf hin, dass Momos Nieren- und Leberwerte “katastrophal” wären und auch der Schilddrüsenwert nach wie vor viel zu hoch sei. Um ehrlich zu sein habe ich schon wesentlich “katastrophalere” Blutbilder gesehen, aber es sah trotzdem nicht so gut aus. Die Vertretungsärztin sagte mir noch, dass ich mir keine so großen Hoffnungen machen sollte auf eine gute Zeit mit Momo, denn mit den Werten würde sich ihr Gesundheitszustand eher verschlechtern als verbessern. Sie hätte auch eine hochgradige Niereninsuffizienz.

Ich hörte gar nicht hin und bestand darauf, dass ich ein Rezept für Carbimazol aus der Humanmedizin für Momo erhalte. Ich hatte recherchiert, dass dieses am verträglichsten für Katzen ist.

Vidalta und Carbimazol

Es gab ein wenig Stress deswegen, denn ich sollte für Momo zunächst noch Vidalta Tabletten mit 15 mg Carbimazol für Katzen versuchen. Immer dieses versuchen. Meine Momo ist doch keine Versuchskatze, sondern ein Lebewesen, dem es mittlerweile ziemlich schlecht ging. Sie brauchte Hilfe, meine Hilfe. Deswegen blieb ich hartnäckig und sagte, ich würde den Behandlungsraum nicht ohne Rezept für “Human-Carbimazol” verlassen. Die Vertretungsärztin verschrieb mir Carbimazol und ich sollte morgens und abends 1/2 Tablette davon geben. Zuhause angekommen bemerkte ich erst, dass die Dosierung dieser Tabletten schon wieder viel zu hoch war. Mir wurde Carbimazol 10mg verschrieben statt 5mg.

Ich erkundigte mich zusätzlich noch in einer großen deutschen Tierklinik, die auch die Radiojodtherapie durchführen, ob die von der Tierärztin vorgegebene Dosierung mit 2 mal täglich 5mg Carbimazol tatsächlich so richtig sein kann. Mir wurde das bestätigt und gesagt, das wäre die niedrigste Anfangsdosierung.

Carbimazol ist die Vorstufe des Thiamazol, ein sogenanntes „Prodrug“ und wird erst im Körper in Thiamazol umgewandelt. Man kann in etwa rechnen, dass 5mg Carbimazol = 3mg Thiamazol entspricht. Umgerechnet hätte ich Momo also eine Einzeldosis von umgerechnet 3mg Thiamazol geben sollen. Dabei hatte sie vorher nicht einmal 2,5 mg vertragen.

Also habe ich die Tabletten zerteilt und zweimal 1/5 Tablette (1,2 mg Thiamazol) gegeben. Auch danach ging es Momo nicht gut, aber man glaubte mir beim Tierarzt wieder nicht und meinte, ich müsste geduldig sein, sie würde sich daran gewöhnen. Langsam fing ich schon selber an, an meinem Verstand zu zweifeln, denn man gab mir überall das Gefühl hysterisch zu sein. Aber ich saß doch zuhause mit einer apathischen und nicht fressenden Katze im Arm, die plötzlich auch noch Verstopfung hatte, fürchterlich struppig und zerkratzt aussah und auf 3,2 kg runtergehungert war.

Nochmals fuhr ich ohne Momo in die Tierarztpraxis zu der Tierärztin, zu der ich gewechselt war und nicht zu der Vertretungsärztin (ich hatte mir vorher extra einen Termin geben lassen). Ich sprach lange mit ihr und bin nun endlich bei einer Ärztin gelandet, die mir glaubt, mich versteht und die mir Carbimazol 5mg verschrieben hat. Mit dieser Tierärztin habe ich die Vereinbarung, dass ich nach Momos Allgemeinbefinden dosiere.

Überprüfung der Wirkung der Schilddrüsenmedikamente

Momo wird täglich gewogen mit einer Paketwaage und ich messe zweimal am Tag ihre Atem- und ihre Herzfrequenz. Die Atemfrequenz einer Katze liegt zwischen 20 und 40 Atemzügen in Ruhe. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist die Atemfrequenz sehr niedrig, bei einer Schilddrüsenüberfunktion sehr hoch. Ebenso verhält es sich mit der Herzfrequenz. Mit einer guten Beobachtungsgabe und schnellem Handeln, kann man seine Katze ganz gut in Balance halten, zumal die Nebenwirkungen von Carbimazol etwa nach drei Tagen nachlassen, wenn man sie absetzt. Bei Thiamazol lassen sie erst 7-48 Tag nach und somit war meine Wahl auf Carbimazol genau die Richtige.

Die Tablettengaben habe ich auf dreimal täglich (alle 8 Stunden) verteilt: morgens und abends 1/4 Tablette und mittags 1/8 Tablette Carbimazol 5mg.

Sie nimmt sie auch total brav, wenn ich sie mit etwas Schleckcreme mische.

Sobald ich merke, dass Momo ruhiger wird, nicht im 24-Stunden-Rhythmus aufs Katzenklo kann oder sich kratzt, lasse ich die 1/8 Tablette mittags für einen Tag weg.

Es war einfach nicht möglich, Momo die Tabletten in zwei Einzeldosen zu geben, denn sobald ich nur einen Krümel mehr als 1/4 Tablette pro Einheit gebe, geht es Momo sofort schlecht, sie kratzt sich alles auf, hat Flattern im Beinchen, wird ganz ruhig und müde, hat Gelenkschmerzen (wirkt wie eine ganz alte Katzenomi) und mag nicht fressen. Was nutzt es mir, wenn ihr Schilddrüsenwert tippitoppi ist, aber sie sich dafür ganz doll schlecht fühlt und alle anderen Werte in den Keller fallen.

Momo soll ein lebenswertes Leben führen und nicht irgendwo auf einem Bettchen den Rest ihres Lebens dahinschlummern.

Wenn sie nun schläft, dann weiß ich, dass sie auch wieder aufwacht. Eine Zeitlang habe ich sie immer angestubst um zu schauen, ob sie wieder apathisch ist.

Auch mit der aktuellen Dosierung juckt es sie ab und zu, aber kleinere Nebenwirkungen der Tabletten behandle ich mit homöopathischen Mitteln, die genau auf Momo abgestimmt sind. Für die Stärkung Ihrer Nieren und Ihrer Leber gebe ich  ebenfalls homöopathische Mittel. Nach nunmehr 4 Monaten (!) geht es Momo endlich wieder gut.

T4 und fT4

Das aktuelle Blutbild zeigt wieder Leber- und Nierenwerte im Referenzbereich an, ebenso ist auch der freie T4 (fT4) Wert im Referenzbereich. Einzig und allein der T4 Wert der Schilddrüse ist noch etwas zu hoch, aber da der fT4 Wert der zuverlässigere Wert sein soll, richten wir uns nach dem. Das Blutbild ist zur Zeit in Ordnung und auch von einer “hochgradigen Niereninsuffizienz” ist im Blut nichts mehr zu sehen. Natürlich hat Momo nicht mehr die Werte einer zweijährigen Katze, weil sie nicht zwei ist.

Einzig für mich ist die Dosierung im 8-Stunden-Rhythmus etwas unbequem, weil ich mein Leben nun nach den Zeiten der Tablettengaben ausrichten muß. Aber man gewöhnt sich daran und dafür habe ich wieder eine Momi, die frißt, die normal aufs Katzenklo gehen kann, die draußen im Garten herumstromert, die ein schönes seidiges Fell hat und wieder schnurrt. Mittlerweile wiegt Momo wieder 3,7 kg und hat somit 500g zugenommen. Das ist eine unglaublich schöne Belohnung für diese kleine Unannehmlichkeit.

Vor zwei Wochen rief mich die Tierärztin an und sagte mir, dass es gut ist, dass ich so hartnäckig war und Momo so fein dosiert und ganz langsam an das Medikament gewöhnt habe. Sie war sehr begeistert über die guten Werte (sie sagte, ich soll feiern) und hat sich von mir alles genau beschreiben lassen, wie ich Momo dosiert habe, wann ich erhöht habe, wie ich sie wiege und ihre Herzfrquenz messe usw. Eine Tierärztin, die mich ernst genommen hat und mir auf Augenhöhe begegnet ist.

Aber wie anfangs geschrieben, ich habe mir alle Informationen aus dem Internet zusammengesucht und hauptsächlich aus den Erfahrungsberichten der “Berliner Stadtkatzen e.V.” gelernt und für meine Momo modifiziert. Wenn ich mich allein nach den Beipackzetteln und den Aussagen der Tierärzte gerichtet hätte, würde Momo heute vermutlich nicht mehr leben. Sie ist durch die hohen Dosierungen immer in eine Schilddrüsenunterfunktion gerutscht. Und es scheint so, dass Momo hier kein Einzelfall ist, was viele Berichte und verzweifelte Hilferufe anderer Katzenhalter zeigen.

Chirurgische Entfernung des Schilddrüsentumors (Adenom)

Alternativ zur medikamentösen Therapie käme eine chirurgische Entfernung des Tumors (Adenom) in Frage. Dieser ist aber nicht fühlbar und so klein, dass man eventuell wichtige Nervenbahnen zerstören würde, wenn man das tumoröse Gewebe entfernt. Da Momo mindestens 15/16 Jahre alt ist (das genaue Alter wissen wir nicht, weil sie damals ausgesetzt war und wild lebte), wäre die Prognose leider nicht sehr gut.

Radiojodtherapie bei der Katze

Eine zweite Alternative ist die Radiojodtherapie, die in Deutschland nur von wenigen Spezial-Tierkliniken durchgeführt wird. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1200-1400 Euro plus Zusatzuntersuchungen wie Blutuntersuchung, Herz- und Abdomenultraschall, Szintigraphie, Blutdruckmessung usw.). Mich hält von dieser Therapie einzig und allein ab, dass Momo noch etliche Untersuchungen dafür machen und im Falle der Radiojodtherapie anschließend in einer strahlensicheren Kammer (Radiojodstrahlentherapie) 10 Tage ganz allein verbringen müßte. Ich dürfte sie nicht besuchen und es dürfen nur Tierärzte in Strahlenschutzanzügen zu ihr. Von anderen Katzen wäre sie abgeschirmt.

Das ist KEINE Option für Momo, denn es wäre der schlimmste Stress für unsere kleine Maus und gerade Stress soll sie nicht haben. Weiterhin besteht das Risiko, dass sie im Anschluß in eine Schilddrüsenunterfunktion rutscht und dann Tabletten gegen die Unterfunktion nehmen muß. Unsere neue Tierärztin hat uns davon abgeraten und ich habe mich auch dagegen entschieden.

Spontanheilung bei Schilddrüsenüberfunktion

Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder auf Spontanheilungen gestoßen. Auch in der Humanmedizin wird davon berichtet, dass nach 1-2 Jahren die Tabletten gegebenenfalls abgesetzt werden können. Darauf hoffe ich und daran glaube ich.

Im Moment sieht alles gut aus. Es geht Momo gut, das Blutbild zeigt das auch und vielleicht freut sie sich auch über die Katzenbabys, die morgen bei uns einziehen. Immerhin ist sie eine sehr soziale und gesellige Katze und seit dem Tod unseres Seelenkaters Teddy im August 2018 allein.

Ich glaube, sie wird sich freuen. Und ich freue mich auch.

Die sind aber auch zu süß, oder? Und Namen haben sie auch schon….die verrate ich dann später.

Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze

12 Gedanken zu „Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze

  • Juli 9, 2019 um 6:41 pm
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    Mein Mann hat schon seit längerem den Auftrag, uns die Blutwerte zu besorgen. Vielen lieben Dank für Deine rasche Antwort – ich kann mir gut vorstellen, dass Du mit Deinen Katzenbabys alle Hände voll zu tun hast. Ganz liebe Grüße!

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  • Juli 6, 2019 um 2:01 pm
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    Liebe Loni, Charlie ist seit einigen Tagen auch extrem müde und apathisch. Erst habe ich es auf das Wetter geschoben, aber da es nun wesentlich kühler ist und er auch wieder sehr viel trinkt, glaube ich eher, dass die Nierenwerte schlechter geworden sind oder dass es auch an der Schilddrüse liegen könnte. Ich habe gerade zu meinem Mann gesagt, dass wir noch eine Woche warten und dann zum Tierarzt gehen.

    Was meinst Du dazu? LG aus Berlin (21 Grad und bewölkt)

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    • Juli 7, 2019 um 5:31 pm
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      Entschuldige bitte, dass ich heute erst antworte, aber ich war nicht am PC die letzten Tage. Was macht ihr denn gegen die schlechten Nierenwerte? Es gibt wunderbare Mittel in der Homöopathie und es kann sein, dass eine Katze mit schlechten Nierenwerten durch extreme Hitze dehydriert. Dann bekommmen diese Katzen eine Infusion und es wird wieder besser. Frißt Charlie denn? Wenn die Schilddrüsenwerte in Ordnung sind, dann kann es nicht an der Schilddrüse liegen, aber das müßte natürlich abgeklärt werden durch ein Blutbild. In der Regel sollte dieser Test immer mitgemacht werden bei einem Blutbild. Das nennt sich T4-Wert oder fT4 Wert. Ohne die Blutwerte – auch für die Nieren – zu kennen, kann ich leider nichts zu dem Zustand der Nieren sagen. Du kannst mir – wenn Du das Blutbild hast – gern per Mail senden. Dann kann ich es mir ansehen…..info@katzenfluestern.de LG Ilona

      Antworten
  • Juni 4, 2019 um 1:49 pm
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    Die Katzenbabys ziehen ALLE ein? Wie schön ist das denn!!??!! Alles Gute für Momo und liebe Grüße, Stefanie

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    • Juni 17, 2019 um 10:01 am
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      Ups, nee nur zwei 😉 😉 Sie sind schon da……. 😉

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  • Mai 30, 2019 um 2:17 pm
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    Liebe Ilona, das hört sich wirklich extrem schlimm an. Ich drücke weiterhin die
    Daumen für Deine Momo! Und auf die neuen Bilder und Namen freue ich mich.

    Antworten
    • Juni 17, 2019 um 10:01 am
      Permalink

      vielen lieben Dank. Daumen können wir gut gebrauchen. Im Moment geht es ihr ganz gut.

      Antworten
  • Mai 29, 2019 um 9:10 pm
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    Hallo Frau Einfeldt,
    das kenne ich, wenn man das Gefühl hat beim Tierarzt abgespeist zu werden. Gut, dass Sie sich für Momo eingesetzt haben.
    Ich hoffe sie bleibt auf dem Weg der Besserung und drücke dafür ganz fest die Daumen 🙂
    Viele Grüße Maria

    Antworten
  • Mai 29, 2019 um 6:33 pm
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    Oje, was für eine langwierige Sache. Ich selbst hab auch lange Jahre Schilddrüsenüberfunktion gehabt, zum Glück waren die Nebenwirkungen bei mir nicht so tragisch wie bei Ihrer Momo.
    Hoffentlich renkt sich das alles wieder ein 🙂

    Antworten
    • Mai 30, 2019 um 6:49 am
      Permalink

      Ich glaube fest dran, dass alles wieder gut wird. Danke und LG Ilona

      Antworten
  • Mai 29, 2019 um 1:29 pm
    Permalink

    Wir haben das ähnlich durchgemacht, nur dass unsere Tierärztin gleich Carbimazol 5mg/Tag verordnet hat. Das war auch noch etwas hoch. Steve lag dann erstmal fast nur schlafend da. Wir haben uns auch sehr Sorgen um ihn gemacht. Nach der ersten T4-Bestimmung konnte er 6 Wochen später und nun seit einem Jahr auf 2x täglich (d.h. alle 12 Std) 1,25 mg Carbimazol (also 2x 1/4 5mg-Tablette am Tag per Tablettenteiler).
    Seine Leberwerte waren anfangs auch sehr schlecht und haben sich nach 3 Monaten wieder zurück auf normale Werte eingestellt. Das ist m.E. normal für den Leberstress, den eine Katze bei einer so stark durch die Schilddrüse falsch erhöhten Stoffwechselrate und dann noch Medikamenteneinahme hat.
    Steve hat sich erholt und es geht ihm wieder gut. Steve ist übrigens schon 15 Jahre alt.

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    • Mai 30, 2019 um 6:48 am
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      Vielen Dank für diese Rückmeldung. 2 mal 1/4 5mg-Tablette reicht tatsächlich bei vielen Katzen bereits aus. Nur leider ist das in der Welt der Veterinärmediziner bei vielen noch nicht angekommen und es wird nach Schema F erst einmal hochdosiert verordnet. Aber Sie mit Ihrem Bericht und Steve, dem es gut geht, zeigen mir, dass wir auch auf dem richtigen Weg sind. Momo geht es auch richtig gut zur Zeit und ich hoffe, dass das so bleibt und das wünsche ich Steve auch. Die sind beide in etwa im gleichen Alter…..Danke und LG Ilona

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